Seit einiger Zeit spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, unternehmerisch ins Ausland zu gehen und Dubai erscheint mir dabei besonders attraktiv. Ich habe mich intensiv mit Vorteilen, Ablauf und Kosten beschäftigt, bin mir aber bei einigen Punkten noch unsicher. Vor allem möchte ich typische Fehler vermeiden und von Anfang an alles richtig aufsetzen. Meine Frage an euch: Ich überlege ganz konkret, selbst eine Firma in Dubai zu gründen, um mir langfristig ein Aufenthaltsvisum zu sichern und steuerlich flexibler zu sein. Worauf muss ich aus eurer Erfahrung besonders achten, wenn ich zwischen Freezone und Mainland schwanke, und welche Stolpersteine treten in der Praxis am häufigsten auf? Außerdem interessiert mich, ob die laufenden Kosten und die steuerliche Registrierung wirklich so unkompliziert sind, wie es oft dargestellt wird.
Die Frage Freezone vs. Mainland hängt wirklich stark davon ab, was du konkret vorhast. Wer international oder ortsunabhängig tätig ist – Beratung, Online, digitale Dienstleistungen – fährt mit einer Freezone in der Regel besser: kein physisches Büro nötig, 100 % Eigentum, und du kannst das Visum für dich und die Familie dranhängen. Die Gründung ist auch oft günstiger und schneller durch (Lizenz und Registrierung laut Erfahrung in 3–4 Werktagen).
Mainland brauchst du eigentlich nur, wenn du lokal in den VAE Geschäfte machen willst – also z. B. einen Laden, eine Gastronomie oder lokale Dienstleistungen direkt vor Ort. Dann ist auch eine feste Betriebsstätte Pflicht, was die laufenden Kosten spürbar erhöht.
Was viele unterschätzen: Die Wahl der richtigen Freezone ist nicht egal. Es gibt über 40 davon in den VAE, und jede hat andere Lizenzarten, Kostenstrukturen und Ausrichtungen. Wer die falsche wählt, sitzt da fest – Korrekturen sind nur durch Schließung und Neugründung möglich.
Zur Ste
Zur Steuerseite: Seit 2023 gibt es die Körperschaftsteuer von 9 %, aber erst ab einem Gewinn über AED 375.000. Für kleine Unternehmen mit Umsatz unter AED 3 Mio. gilt noch bis Ende 2026 eine Sonderregelung (Small Business Relief). Für Freezone-Gesellschaften, die bestimmte Qualifikationskriterien erfüllen, kann sogar 0 % gelten – das muss aber sauber aufgesetzt sein, sonst verfällt der Vorteil.
Bankkonto ist tatsächlich nicht trivial – da lohnt es sich, strukturiert vorzugehen und alle Unterlagen von Anfang an sauber aufzubereiten.
Quelle mit guter Übersicht zu den Optionen inkl. Kosten: https://privacy-management-group.com/de/dubai-firma-gruenden/
Wenn du über eine Firmengründung in Dubai nachdenkst, solltest du dir zuerst absolut klar über deine tatsächliche Geschäftstätigkeit sein, weil davon die Wahl zwischen Freezone und Mainland maßgeblich abhängt. Eine falsche Freezone-Wahl ist einer der häufigsten Fehler und kann später nur durch Schließung und Neugründung korrigiert werden, was teuer wird.
Wichtig ist außerdem, dass du dich rechtzeitig für die Corporate Tax registrierst, auch wenn du zunächst keinen oder nur geringen Umsatz machst. Viele unterschätzen diese Pflicht und riskieren dadurch unnötige Strafen.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die saubere Auswahl der Lizenzen und Activities. Zu viele oder unpassende Tätigkeiten wirken bei Banken schnell unklar und können die Kontoeröffnung erheblich erschweren.
Auch beim Thema Bankkonto solltest du nichts dem Zufall überlassen und alle Unterlagen strukturiert vorbereiten.
Quelle: https://dubaisetup.co/wissen/firma-in-dubai-gruenden