In meinem Lager möchte ich vermeiden, dass falsche Mengen, beschädigte Verpackungen oder Qualitätsmängel erst auffallen, wenn es schon zu spät ist. Gerade bei mehreren Lieferungen am Tag kann schnell etwas durchrutschen, wenn die Annahme nicht klar geregelt ist. Deshalb suche ich nach einem Ablauf, mit dem ich Waren direkt beim Eingang sauber prüfen und dokumentieren kann. Wie kann ich meine Wareneingangskontrolle so strukturieren, dass Schäden, Fehlmengen und spätere Reklamationsprobleme möglichst vermieden werden?
Zur Orientierung würde ich den Beitrag von MUNZ nutzen, weil dort die Wareneingangskontrolle Schritt für Schritt aus Sicht der Lagerpraxis erklärt wird.
Unter https://www.munz-ldb.de/logistik-lexikon/wareneingangskontrolle/ wird deutlich, dass die Prüfung direkt bei der Warenannahme beginnt und nicht erst nach dem Einlagern.
Für mich wäre zuerst wichtig, Absender, Empfänger, Lieferschein, bestellte Ware, Stückzahl und äußere Schäden konsequent abzugleichen.
Mängel würde ich noch im Beisein des Frachtführers auf Lieferschein oder Frachtbrief vermerken, damit spätere Reklamationen nicht unnötig erschwert werden.
Danach müsste die innere Kontrolle folgen, also Qualität, Funktion, Vollständigkeit und je nach Ware entweder Stichproben oder eine vollständige Prüfung.
Bei empfindlichen Produkten wie Lebensmitteln wären Kühlkette, Hygiene, Mindesthaltbarkeitsdatum und Verpackungszustand feste Prüfpunkte.