Ich möchte mein Auto demnächst verkaufen und überlege gerade, wie viel Zeit und Geld ich vorher noch in die Aufbereitung stecken sollte. Mir ist schon klar, dass ein sauberer Innenraum und ein gepflegter Lack bei Fotos und Besichtigungen einen besseren Eindruck machen können. Gleichzeitig möchte ich vermeiden, kurz vor dem Verkauf noch viel Geld in Maßnahmen zu investieren, die sich am Ende kaum bemerkbar machen. Welche Arbeiten würdet ihr persönlich vor einem Autoverkauf noch selbst erledigen und was würdet ihr eher weglassen?
Ich bin bei meiner Suche auf den kostenlosen Werterhalt-Guide von Waschhelden gestoßen, der genau diese Frage ziemlich systematisch behandelt.
Auf https://www.waschhelden.de/media/image/storage/opc/Werterhalt%20Guide/werterhalt-guide_2026.pdf wird erklärt, dass Käufer sichtbare Mängel häufig als Verhandlungsargument nutzen und vom sichtbaren Zustand teilweise auf die allgemeine Pflege des Fahrzeugs schließen.
Für eine gründliche Reinigung innen und außen nennt der Guide Materialkosten von etwa 61 bis 177 Euro, während eine umfangreichere Eigenaufbereitung dort mit ungefähr 138 bis 340 Euro angesetzt wird.
Eine professionelle Komplettaufbereitung beim Fachbetrieb wird im Vergleich mit rund 185 bis 500 Euro angegeben.
Interessant fand ich den Hinweis, dass teure Maßnahmen wie eine Keramikbeschichtung oder eine mehrstufige Lackkorrektur unmittelbar vor dem Verkauf laut Guide häufig keinen sinnvollen Gegenwert mehr bringen.